Wenn der dicke Mann sich mit den ganz großen anlegt, dann richtig! Darum hat dieser Post auch keinen anderen Sinn, als zu testen, ob die Facebook-Integration funktioniert
Die totale Metamorphose – Wiesler ist jetzt eine Fanseite
Ich habe gerade mit einem Klick mein ganzes Wesen verändert. Ich fühle mich auch schon total verwandelt. Ich habe aus meiner Fanbook-Freundeseite eine Fanseite gemacht.
Aber warum?
Weil ich auf meiner Seite ohnehin vorrangig über meine Arbeit und meine Auftritte erzähle, drum. Und weil ich die Statistiken sehen wollte. Ich liebe Statistiken. Und weil einige Apps nur bei Fanseiten funktionieren, die Impressums-App beispielsweise.
Sind wir dann jetzt keine Freunde mehr?
Dooooch! Wir sind immer noch die totalen FFF (Facebook Friends Forever) – es heißt jetzt nur anders. Also kommt vorbei und klickt gefällt mir. Immer wenn ihr das macht, läuft mir ein wohliger Schauer über den Rücken. Und ich verspreche dafür auch, noch öfter zu posten
Schreiben lernen mit und beim Wiesler
Ich schreibe gern. Fast genauso gern bringe ich andere Leute ans Schreiben, drum gebe ich diverse Schreibkurse. Beispielsweise die drei untenstehenden. Daneben plane ich auch, meinen Wochenendkurs “Wie schreibe ich ein Buch” Ende des Jahres erneut anzubieten, ich suche aber noch passende Räumlichkeiten dafür. Sobald ich die gefunden habe, gibt es auch dazu Neuigkeiten.
Wiesler ist käuflich …
Da ich immer wieder danach gefragt werde: Ich arbeite natürlich auch gerne abseits der Kurse mit euch und euren Freunden an Schreibthemen eurer Wahl. Einfach mal anschreiben/anrufen, dann können wir die Einzelheiten besprechen.
Kurse 2013
- 15.09.2013 – VHS-Kurs: Schreibwerkstatt – Wuppertal
Diese Schreibwerkstatt richtet sich an Einsteiger/innen, die ihre ersten Geschichten schreiben wollen, aber auch an erfahrenere Interessenten, die konkrete Schwierigkeiten mit ihren Werken haben. An zwei Tagen werden Grundlagen besprochen bzw. aufgefrischt und Arbeitsmethoden an konkreten Beispielen aus der Teilnehmer/innenschaft erläutert. Dabei geht es auch, aber nicht nur um Ideenfindung, Handlungsstränge, Figurenentwicklung und Stilfragen. Die Arbeit ist genre- und formübergreifend. An Kurzgeschichten kann ebenso gearbeitet werden wie an Hörspielen, Drehbüchern oder Romanen u.a.; Fantasy ist ebenso möglich wie Krimi, Thriller oder Zeitgenössisches.
- 21.09.2013 – VHS-Kurs: Wie schreibe ich ein Buch? – Solingen
“Wenn ich die Zeit hätte, würde ich ja auch mal ein Buch schreiben”, denkt der ein oder die andere immer wieder. Sobald man sich aber daran macht, ein Buch zu schreiben, zeigt sich, dass es doch nicht so einfach ist. Wie fängt man an? Wie bleibt man dabei? Was sollte man rechtlich beachten? Und nicht zuletzt: Wie finde ich einen Verlag für mein Buch? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich dieser Workshop ganz praktisch. Dies ist der Basiskurs, es gibt am 9.11. einen passenden Aufbaukurs.
- 09.11.2013 – VHS-Kurs: Wie schreibe ich ein Buch – Teil II
Im Seminar “Wie schreibe ich ein Buch?” hat der Kursleiter den Teilnehmenden die Grundlagen erläutert, die man beim Schreiben eines Buches beachten muss. In diesem Workshop werden nun konkrete Fragen der Teilnehmenden zu dem Buch beantwortet, an dem sie gerade arbeiten oder das sie gerne schreiben würden. Im geleiteten Dialog werden Arbeitsmechanismen spezifisch angewendet und die Teilnehmenden auf den Weg zum konkreten Schreiben gebracht.
Dieser Workshop richtet sich an Teilnehmende des oben erwähnten Seminars, aber auch an Autoren/innen, die aktuell an einem Buch arbeiten und dabei auf Probleme stoßen.
Cyberaugen haben Fieberglasträume gewonnen
Ich habe ein Exemplar Fieberglasträume unter alle verlost, die mir beweisen, dass Cyberpunk schon heute wahr ist. Die Würfel haben entschieden und Björn Jagnow hat mit Cyberaugen gewonnen.
@Björn: Mail mir doch bitte, wo das Buch hingehen und ob ich was reinkritzeln soll.
Spannend bis seltsam fand ich auch den Link von Carsten Holzhauer zu einem Mann, der dank Cyberware (ich kann es nicht anders nennen) Farben hört.
Abnehmen ist auch keine Lösung (AkuaK II)
2013 könnte das erste Jahr sein, in dem drei Bücher von mir erscheinen
Schwarze Segel kommt in wenigen Wochen, Schwarzes Land schreibe ich gerade und jetzt hat Elysion-Books auch noch der Fortsetzung von AKuaK zugestimmt. Die Geschichten dafür habe ich mir gerade zur Überarbeitung zusammengestellt – Arbeitstitel ist “Abnehmen ist auch keine Lösung”. Diesmal nicht nur mit lustigen, sondern auch mit nachdenklichen, kritischen und sogar erotischen Texten (huihuihui). Bisher sieht das geplante Inhaltsverzeichnis so aus:
Abnehmen ist auch keine Lösung
Teil 1: Bühnentexte, Geschmacksrichtung heiter
- Dieser Text erklärt, wie ich zu Gott fand
- Rücken
- Ich krieg ein Bier
- Schwebebahn
- Ich hatte Sex mit Edward Cullen
- Kamsportbaby
- Grillen wie Männer
- Ein typischer Rollenspielabend in meiner Jugend
- Goethe, der alte Motherfucker
- Bei Eddie an der Bude
- Der perfekte Slammer
- Nicht ganz (Ge)dicht
- Die Nacht, in der Tesa uns fast und unseren Goldfisch ganz umgebracht hat
- Schluck, du Kunststück
- Wichstext
- Karneval
Teil 2: Nachdenklich
- Weiße Decke
- Total cool
- Augenblicke
- Winterliebe
- Es ist leicht, zu lieben
Teil 3: Bühnenhörspiele
- Totentanz
- Weihnachten bei Familie Laus
- Ehrlich währt am Längsten
Teil 4: Gespielte Literatur
- Mord im Herrenhaus
Teil 5: Kurzgeschichten, klassisch
- Liebe ist nur Telemetrie des Herzens
- Seite für Seite
- Zeit zu gehen
Aus dem Archiv – Rollenspielkolumne 14: Friede sei mit euch!
Man soll ja aufhören, wenn’s am Schönsten ist. Da halte ich aber nix von, darum gibt es jetzt noch eine letzte Rollenspielkolumne aus der grauen Vorzeit obendrauf. Aber danach ist dann Schluss, dieser Flügel des Archivs ist geplündert. Aber wer weiß, wenn ihr genug Likes zusammentreibt, schreibe ich vielleicht mal was Neues
Der Rollenspieler an sich ist friedfertig. Eine Aura des Sanftmuts umgibt ihn und aus seinen Augen fließt Glückseligkeit. Rollenspieler gegen Rechts und Würfel statt Waffen – finden wir uns damit ab: Wir Rollenspieler sind die Ghandis von heute. Die Mütter Theresa der religionsfreien Gemeinde, die Martin Luther Kings der Völkerverständigung am Spieltisch!
Zumindest solange, bis das Spiel beginnt. Dann spielen sich Szenen wie die folgende ab (zugegebenermaßen nicht in meiner Gruppe – das muss ich hier erwähnen, weil einige meiner Spieler das hier lesen. Und die sind so was von gewaltbereit!):
„Eine Horde Räuber stürzt sich auf Euch!“
„Aaaah! Töten, zermalmen, zerstören, killen, metzeln!“
Nach einigen Kampfrunden, über deren exzessive Gewalt wir den Vorhang der FSK legen:
„Die Diebe lassen die Waffen fallen. Einige fliehen und ein paar ergeben sich!“
„Wie jetzt?“
„Naja – sie geben auf!“
„Aber warum?“
„Ihr habt die Hälfte von Ihnen hingeschlachtet! Und der Rest ist verletzt!“
„Ja und dann hören die auf? Ich wollt aber doch noch kämpfen! Grad jetzt, wo ich warm geworden bin. Was soll denn so was?“
„Äh, aber … Realismus …“
„Ach, Schnick-schnack Realismus! Ich will Blut! Bluuuut!“
„Aber … die haben doch Angst und Familie…“
„Du bist doch Spielleiter, oder? Ändere das! Nimm ihnen ihre Familie, verpass ihnen Mutzauber … egal: aber mach was!“
Spätestens jetzt sitzt der Spieler mit einer abgebrochenen Colaflasche auf dem Schoß des Spielleiters – und wer die unkaputtbaren Plastikflaschen kennt, der weiß, wie viel Energie der Spieler dafür investiert haben muss.
Aber was hat der arme Kellermeister (Dungeonmaster) auch erwartet? Hat er nicht selber mitangesehen, wie seine Spieler sich auf dem letzten Markt mit allem eingedeckt haben, was scharfe Stellen hat? Hat er nicht die Berge an Dolchen, Schwertern, Messern, Zweihändern, Armbrüsten, Katapulten, Streitwagen, Balistas, Kriegsschiffen und bluttrinkenden Pferden selber verkauft, die dann in den Tiefen der „Allespaßt“-Rucksäcken verschwanden, um an genau der Stelle des Abenteuers hervorgeholt zu werden, an der steht: „Nachdem die Spieler eingesehen haben, dass sie gegen eine solche Übermacht nicht bestehen können“ oder „Da jedem offensichtlich sein muss, dass Gewalt hier nicht weiterhilft“.
Und da wundern sich die Leute, wenn ihr Spielleiter Alpträume kriegt.
Aus dem Archiv: Tale of Tales 2
Vorgestern habe ich euch von unseren Tale of Tales berichtet. Hier ein kleiner Nachschlag dazu – Thomas hat die ursprünglichen Konzept-Skizzen noch auf der Platte gehabt. Wir präsentieren darum jetzt und hier: Die Crew der Tale of Tales. Alles (c) Thomas Braun.
Aus dem Archiv: Tales of Tale – Fantasy-Cartoons
Es war einmal, im Jahre 2003, da zog ich aus, Fantasy-Cartoons zu machen. Da ich aber nicht für das, was-übrig-bleibt-wenn-man-Investmentbankern-das-Gesparte-anvertraut zeichnen kann, habe ich mir kompetente Unterstützung gesucht. Gefunden habe ich sie bei Thomas Braun, mit dem ich ein paar Sachen für das deutsche Mad Magazin gemacht hatte.
Gemeinsam zogen wir aus, einem der großen Comicverlage Deutschlands unser geniales Konzept zu verkaufen. Es sollte eine Mischung aus fortlaufender Geschichte und Einzelcartoons werden. Wie man daran sieht, dass immer noch kein Tales-of-Tale-Merchandise im Spielzeugladen steht, waren wir mit dem verkaufen nicht gar so erfolgreich.
Hier nun die beiden voll ausgearbeiteten Beispiel-Cartoons, die wir damals als Werkproben fertig gemacht haben. Ich hoffe, sie machen euch Spaß. Lasst uns wissen, wie sie euch gefallen.
Lesung auf der Roleplay-Convention in Köln (1.6.)
Ohmannomannomannomann … bald ist RPC! Das wird wieder ein fantastischer Nerdgasmus. Und ich darf im Werkzugs-Lesecafé aus meinem kommenden Roman Schwarze Segel vortragen. Um falsche Vorfreude gleich mal zu dämpfen: Ich werde weder Oben ohne lesen, noch mir Piercings durch die Lippe ziehen. Aber davon abgesehen werde ich bei der Lesung alles geben! Also, schaut vorbei, um 12:00 Uhr geht’s am Samstag los. Wer sonst noch so im Lesecafé vorträgt, verrät euch der untenstehende Flyer.
Und wer die RPC zum besten WoE meines Jahres machen möchte, der kann hier in der Sparte Literatur für den Vorgängerroman Schwarze Perle stimmen, damit er mit einem RPC-Award ausgezeichnet wird.
Fieberglasträume gewinnen
So, da Andre Skora, einer der Herausgeber von Fieberglasträume, mittlerweile auf meiner Fußmatte campt und schwört, dass er nicht eher weggeht, bis ich das großzügig zur Verfügung gestellte Exemplar der Geschichtensammlung endlich medienträchtig verlose, mache ich jetzt genau das.
Aber da ich ein missgünstiger Bastard bin, der es nicht erträgt, wenn andere Leute zu glücklich sind, lasse ich euch dafür arbeiten! Also: Verlost wird ein (auf Wunsch von mir signiertes oder alternativ OVP) Exemplar der Cyberpunk-Anthologie unter allen, die bis zum 09.05. (23:59 Uhr) in den Kommentaren meiner Homepage oder bei diesem Post auf Facebook einen Link posten, der folgende Aussage beweist:
Pah, Cyberpunk … das haben wir doch alles schon längst in echt!
Google Glass gilt nicht, das wäre viel zu einfach und naheliegend. Also, werft euer Google-Fu an, je absurder, desto besser!








