Speed Poetry Slam in der Nacht der Jugendkultur

Ich mische mich mal wieder unter das junge Volk:

Aus deinem Kopf auf Papier auf die Bühne in 4 Stunden!

Dunachtfrequenz16-plakatmotiv (1) hast etwas zu sagen? Oder bist witzig? Oder wütend? Du schreibst Texte oder Gedichte? Oder du willst beides einfach mal ausprobieren? Dann komm am 24.9. zur Nacht der Jugendkultur zu uns! Hier bringst du mit dem Wuppertaler Poetry-Slamer André Wiesler deine Gedanken in Form. Wer sich traut kann danach im Haus der Jugend vor anderen Jugendlichen seine Texte auf der Bühne vortragen.

Wir machen mit bei Nachtfrequenz 16 – der Nacht der Jugendkultur 2016

Was machen wir?
Du bringst Ideen, Anliegen, Sorgen oder Wow-Erlebnisse mit, wir machen daraus gemeinsam einen kurzen Text und den trägst du dann auf der Bühne vor, wenn du dich traust. Mit Deutschunterricht hat das nix zu tun – es geht um dich und deine Gedanken!

Wann und wo machen wir das?
Am Samstag, 24.9.2016 um 17:00 geht’s los in der börse (Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal). Um 21:00 geht es dann rüber ins Haus der Jugend, um dort um 21:30 die Bühne zu rocken und den Rest der Nacht zu feiern.

Warum solltest du das machen?
Weil es Spaß macht! Und weil du Leute mit deinen Texten erreichen, unterhalten und begeistern kannst.

Was brauchst du nicht?
Rechtschreibung oder schöne Handschrift – solange du deinen eigenen Text lesen kannst, ist es völlig egal, wie er geschrieben ist
Irgendwas mitbringen – wir sorgen für Materialien und Verpflegung
Erfahrung – selbst wenn du noch nie was geschrieben hast, komm vorbei!
Schiss haben – wir richten uns nach euch, niemand wird auf die Bühne gezwungen!

Teilnehmen kann jeder zwischen 12 und 18 Jahren.

Bitte schnell anmelden, wir haben nur 12 Plätze:
Mail: c.pomp@dieboerse-wtal.de
Oder ruft an: 0202 / 243 22 33

 

CDs, Ninjas, Bühne und Frau Holle

Hallo ihr Lieben!

Die letzten Wochen waren mal wieder sehr vielseitig.

EDK_WieslerWeben_CoverEine weitere Anthologie ist in den Druck gegangen, die ich als Herausgeber betreuen durfte. Sie trägt den Titel „Vom Leben und Weben in Wuppertal“. Mehr dazu, wenn das Buch erschienen ist. Voraussichtlich wird es dazu auch wieder eine Lesung in Wuppertal geben.

Für Ulisses Spiele habe ich ein weiteres Crowdfunding gestartet, diesmal zu einem Brettspiel mit coolen Chibi-Miniaturen. Bis Dienstag nächster Woche könnt ihr bei Ninja All-Stars noch einsteigen.

Frau HolleSeit langem Mal wieder ein Videoprojekt waren die Filme, die ich mit Marcia Golgowsky zusammen für das Frau Holle Festival gedreht habe. Hat Spaß gemacht, erneut Kameramann, Regisseur und Cutter in einer Person zu sein.

Auf dem Festival werde ich zusammen mit meiner Kerncrew des Fischpott-Teams für Escape Room Games (sowas hier) zudem ein Escape the Märchenwald-Zelt konzipieren und leiten. Das wird bestimmt ein Riesenspaß!

Im Satz befindet sich mittlerweile meine dritte Sammlung von lustigen Bühnentexten: Dick, doof und dauerspitz – Einmal Nerd mit Alles und Schweinkram. In ein paar Wochen sollte auch die in den Druck gehen können.

Beide_CDsUnd dann sind da natürlich noch die CDs mit Ganz okayem Zeug von André Wiesler, zu denen seit gestern ein Crowdfunding läuft. Zwei Audio-CDs mit den besten und lustigsten meiner Bühnentexten aus den vergangenen 6 Jahren. Schaut doch mal vorbei und verratet es euren Freunden.

Und wenn ihr zwischen 10 und 14 seid, oder Kinder in diesem Alter habt, kennt und in den Ferien mal ein paar Tage loswerden wollt … ich meine natürlich, wenn ihr diesen Kindern die Möglichkeit geben wollt, zu wachsen und ihre intellektuellen Fähigkeiten und ihre Bühnenpräsenz zu schulen, dann schickt sie doch in den Poetry-Slam-Workshop, den Jörg Degenkolb-Degerli und ich vom 11.7. an im Rahmen des Kulturrucksacks abhalten.

Auftritte

In den kommenden Monaten bin ich wieder öfter auf Bühnen zu finden.

Am kommenden Mittwoch, den 8.6. moderiere ich mit David Grashoff zusammen den Wuppertaler Uni-Slam, für den wir Micha-El Goehre, Christofer mit F, Oliver Malinowski und Sven-Eric Jansen eingeladen haben. Um 20:00 Uhr starten wir, Eintritt ist 4 Euro. Hier geht es zum Facebook-Eintrag der Veranstaltung. Offenbar machen junge Leute heute keine Homepages mehr 😉

In der Woche drauf, am Mittwoch den 15.6., könnt ihr mich dann mit einer Mischung aus meinem Lesecomedy-Soloprogramm und meiner multimedialen Protektor-Lesung beim Zeltival in Gelsenkirchen sehen. Um 19:30 Uhr geht es da los, im Zirkuszelt im Hof des Bodelschwingh-Hauses (Bergstr. 7a/Kleine Bergstraße 1, 45897 Gelsenkirchen). Der Eintritt ist frei! Zum Facebook-Eintrag hier lang, auch hier gibt es keine „normale“ Seite dazu. Ich fühl mich manchmal so alt …

Am 2.7. moderiere und lese ich dann auf dem Frau Holle Festival bei unseren Märchen-Jam. Ich habe mir Jörg Degenkolb-Degerli, David Grashoff und Sven-Eric Jansen dazugeladen. Wenn das Festival so gut läuft, wie es sich jetzt andeutet, machen wir das sicher auch noch öfter.

Auf der Feencon am Samstag den 16.7. um 19:00 Uhr gebe ich euch das volle zweistündige Lesecomedy-Programm mit Protektor-Sprengseln.

Am 24.7. bin ich im Rahmen des Talflimmern in Wuppertal auf der Bühne, Einzelheiten folgen.

Am 26. Und 27.8. bin ich auf der RatCon in Limburg, da werde ich sicher auch irgendwann lesen, wann steht aber noch nicht fest.

Auf der Dreieich-Con am 19.11. und 20.11. werde ich auch sein. Was und wann ich da lese, wird auch noch geklärt.

wp_logo_farbeUnd dann sind da natürlich noch die Wortex-Poetry-Slams, die ich als Teil der Wuppertaler Wortpiraten moderiere. Im Juli schwänzen wir, aber dann geht es weiter. Alles in der börse.

  • – 4.8. – Open-Air Wurstex Slam (Beginn schon 19:00!)
  • – 1.9. Pornoslam
  • – 6.10. Wortex
  • – 3.11. Wortex
  • – 1.12. Weihnachten mit den Wortpiraten

Vielleicht sehe ich euch ja auf einer dieser Veranstaltungen? Ich würde mich freuen!

Euer André

Protektor hat fertig und neue Projekte

Das waren mal wieder turbulente Wochen für mich, in denen viel passiert ist und ich viele spannende Dinge erleben durfte. Was, das berichte ich euch im Folgenden.

Booklet-CoverProtektor

Das Protektor-Hörbuch auf CD ist bei mir angekommen und bereits unterwegs zum Verlag Torsten Low, so dass es in Kürze auch im Handel erhältlich sein wird. Die Briefe an die Unterstützer des Crowdfundings mit ihren CDs sind gestern eingeworfen worden, sollten also heute oder morgen bei allen eintrudeln.

Mittlerweile ist der Hörbuch-Download auch im Online-Shop des Verlags angekommen und beim digitalen Vertriebspartner hochgeladen, so dass es in Kürze auch beim Hörbuch-Anbieter eures Vertrauens erhältlich sein sollte.

Damit ist der erste Protektor nun also fertig, und ich muss sagen, ich bin sehr stolz und dankbar, dass alles so gut geklappt hat. Es war auch für mich das erste Mal, dass ich alle Produktionsschritte eines Buches und gleich noch eines Hörbuchs selbst durchgeführt oder zumindest betreut habe. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Volker Konrad für das tolle Logo, Thomas Michalski für das geniale Layout und Design, meine Frau Janina für ihre Stimme und an euch alle, für eure Unterstützung!

Meine Bitte an euch ist nun: Wenn euch der Protektor gefällt, dann empfehlt ihn weiter – ohne großen Verlag oder Werbebudget im Nacken hat das Buch nur eine Chance, wenn es sich zum Geheimtipp entwickelt, der dann irgendwann nicht mehr so geheim ist. Auch dafür danke ich euch im Voraus sehr!

Es haben mich einige Anfragen dazu erreicht, ob es denn eine Fortsetzung geben wird. Ohne mich jetzt zu sehr festzulegen, kann ich sagen: Ja, wird es. Ich schätze,  dass ich im Herbst dazu kommen werde, „Protektor 2 – Diesmal ist es persönlich“ oder „Protektor 2 – Die Rückkehr“ zu schreiben. Ich freu mich jetzt schon!

wp_logo_farbeBühne

Letzte Woche habe ich als Moderator mit David Grashoff zusammen den vierten Wuppertaler Nerdslam moderiert und als Künstler am 1. Gummersbacher Poetry Slam teilgenommen (glorreich in der Vorrunde ausgeschieden – Demut, dein Name ist Poetry Slam).

Das nächste Mal sehen könnt ihr mich am 3.5. beim Wortex Poetry Slam in Wuppertal. Ein paar andere Termine bis dahin sind angefragt, aber noch nicht bestätigt. Mehr dazu dann, wenn sie in trockenen Tüchern sind.

Rezensionen

Mein neues, neben dem Rollenspiel zweitliebste, Hobby sind ja die Escape Room Games. Letzte Woche war ich erneut bei Locked und im Rätselraum Ruhrpott, beide in Bochum. Besprechung folgt beizeiten. Meine Erfahrungen mit einem anderen Escape Room des Rätselraums könnt ihr aber hier nachlesen.

Und dann war ich mit meinem Sohn im Toverland, wo wir eine Menge Spaß hatten. Den Bericht dazu findet ihr hier.

Kommende Projekte

In sechs Jahren Lesekomik und Poetry Slam haben sich genug Texte angesammelt, um bereits das dritte Buch mit ihnen zu füllen. Nach Abnehmen, Kinderkriegen und andere Katastrophen und Abnehmen ist auch keine Lösung kommt nun also Dick, doof und dauerspitz – einmal Nerd mit Alles und Schweinkram (DD&D). Das Manuskript liegt, dank des blitzschnellen Lektorats von Aimée Ziegler, bereits beim Verlag Elysion und ich schätze, dass das Buch gegen Mitte des Jahres fertig sein sollte.

Als ich die Bühnentexte für DD&D zusammenstellte, hatte ich eine Idee. „Mensch“, dachte ich so bei mir. „Wenn du ein ganzes Hörbuch auf CD bringen kannst, warum dann nicht auch einige Bühnentexte?“

Darum arbeite ich gerade an zwei Best-Off-CDs, die das (aus meiner Sicht) Beste der vergangenen sechs Jahre Bühnentexte enthalten sollen. Dabei trenne ich nach „Normal“ (was immer das auch bei mir heißen mag) und „Schweinkram“. Voraussichtlich wird das ein weiteres Crowdfunding Mitte des Jahres werden, also haltet schon mal die Augen auf und vor allem: sagt mir, welcher Text aus eurer Sicht auf keinen Fall fehlen darf!

Auch bei den CDs werde  ich wieder gnadenlos Kapital aus der genialen Stimme meiner Frau Janina schlagen. Apropos Stimme: Meine Frau und ich wurden doch tatsächlich aufgrund des Protektor-Hörbuchs als Sprecher für ein gänzlich anderes Buch angeheuert! Einzelheiten darf ich euch noch nicht verraten, aber mehr dazu in Kürze.

Soweit der Schweinsgalopp durch das, was ich an grob Künstlerischem in der letzten Zeit gemacht und angestoßen habe. Vielen Dank für euer Interesse, und jetzt zurück zu den angeschlossenen Funkhäusern!

Meine Herren, das waren Wochen!

IMG_1045Ich war hier in letzter Zeit ziemlich maulfaul, was mir sehr leid tut. Aber zu sagen, dass die letzten Wochen im Hause Wiesler ereignisreich waren, wäre schwer untertrieben.

Ich habe den Protektor fertiggeschrieben, drucken lassen und ausgeliefert und er trudelt dieser Tage bei den Unterstützern des Crowdfundings ein. Auf der Leipziger Buchmesse konnte man ihn auch schon kaufen.

Das Hörbuch ist ebenfalls gestern fertig geworden und als Download an die Unterstützer rausgegangen. Der Verlag schleust es gerade in die Pipeline unseres digitalen Vertriebs ein, und so sollte es bald auch bei den „üblichen Verdächtigen“ des Hörbuchbedarfs erhältlich sein.

CD Entwurf 1Die CD wird voraussichtlich Anfang nächster Woche in den Druck gehen und sollte dann auch Mitte nächsten Monats im Handel erhältlich sein.

Aber wie es so schön heißt: Nach dem Buch ist vor dem Buch, und so habe ich mit Elysion Books vereinbart, meine dritte Bühnentext-Sammlung anzugehen. Arbeitstitel ist: „Auf Star Trek zu wichsen ist harte Arbeit“. Untertitel: „Aus dem Leben eines fetten, versauten Nerds.“ Wird also insgesamt eher kein Familienbuch und passt damit umso besser in diesen Schweinkram-Verlag 😉

Meine Frau ist auf der Zieletappe ihrer Prüfung zur Heilpraktikerin der Psychotherapie (nein, hat nix mit Globuli schmeißen und Klangschalen zu tun), das ganze Haus hängt mit Lernplakaten voll und ich muss sie nachts um zwei aus dem Schlaf schütteln, um ihr Fragen zu stellen wie: „Was sind die Subtypen der Schizophrenie?“

Darüber hinaus habe ich erste Gespräche über zwei Best-Off-CDs angestoßen, mit Bühnentexten aus den letzten fünf Jahren. Eine CD wird „Tee mit den Schwiegereltern“-tauglich, die andere wird ab 18. Vermutlich werde ich dazu ein weiteres Crowdfunding machen, um abschätzen zu können, wie viele CDs sinnvoll sind und natürlich, um die CDs ein bisschen hübscher und voller zu machen, als sonst möglich wäre.

Außerdem wurden meine Frau und ich als Sprecher eines weiteren Hörbuchs angefragt. Vielleicht hört ihr unsere Stimmen also demnächst auch noch an anderer Stelle. Einzelheiten folgen beizeiten.

In meinem eigentlichen Job bei Ulisses Spiele habe ich mit Kobolde fressen Babys! ein Crowdfunding für ein weiteres Fun-Spiel abgeschlossen, dafür ein Abenteuer geschrieben und es sogar live geleitet. Jetzt arbeite ich hart daran, die nächste Kampagne vorzubereiten. Diesmal geht es um Ninjas! Und dann wollen ja auch noch die Handbücher des Kobolds an die Unterstützer und in den Druck geleitet werden.

Zu guter Letzt möchte ich eigentlich dieses Jahr auch wieder öfter auftreten. Aber wann ich das noch unterbringen soll … Auf jeden Fall könnt ihr mich schon mal am 7.4. beim weltberühmten Nerdslam in der börse in Wuppertal treffen, voraussichtlich mit dem titelgebenden Text für meine nächste Anthologie. Ihr wisst schon … Star Trek. Karten sollte es in Kürze im Vorverkauf geben.

Uff, das war ein Rundumschlag. Ich wünsche euch an dieser Stelle schon mal wunderschöne Ostertage. Lest oder hört was Schönes (am besten natürlich von mir, aber ich lasse auch was vom Grasi oder vom Hank durchgehen) und lasst es euch gutgehen!

Euer André

Gewinne eines von 20 Protektor-Ebooks

Der Protektor geht mit großen Schritten voran! Das Ebook ist mittlerweile erhältlich, die Anlieferung der Druckausgabe wurde von der Druckerei für die kommende Woche angekündigt (rechtzeitig vor der Leipziger Buchmesse, wo ich dieses Jahr aber leider nicht selbst sein werde – Torsten Low und sein Team haben den Protektor aber für euch vor Ort dabei!). Beim Hörbuch sind 7 von 19 Kapiteln jetzt fertig aufgenommen und geschnitten – ich denke, bis Ende des Monats sollte hier die Downloadversion auch so weit sein.

Außerdem habe ich gerade eine Leserunde bei Lovelybooks angestoßen, bei der ihr eines von 20 Ebooks gewinnen und mit mir und anderen Lesern über den Protekor diskutieren (oder ihn schamlos lobhudeln) könnt. Schaut doch mal vorbei und verratet euren Freunden davon. Wenn ihr das Buch bereits gekauft oder als Unterstützer des Crowdfunding erhalten habt, seid ihr dort natürlich auch herzlich willkommen!

Die geheimen Kurzgeschichten des Protektors

Beim Protektor passieren die ersten spannenden Dinge – alle Unterstützer des Protektor-Crowdfundings haben mittlerweile das Ebook mit den beiden exklusiven Protektor-Kurzgeschichten erhalten, die es nirgendwo anders gibt.

Außerdem habe ich heute die Hörbuchversion der ersten dieser Geschichten und der Bonusgeschichte, die hinten im Buch sein wird, an alle Unterstützer verschickt.

Das Ebook des Protektors, das dann frei käuflich erwerbbar ist, wird vermutlich im Januar erscheinen, das gedruckte Buch dann im Februar. Der Hörbuchdownload sollte im Februar fertig werden, die CD hoffentlich auch noch.

Als kleines Präsent für die Weihnachtstage hier eine Auswahl der Outtakes von der insgesamt rund einen Stunde Aufzeichnung für die beiden Kurzgeschichten. Man hat Hank Zerbolesch deutlich angesehen, dass er sich gewünscht hat, einmal mit Profis zu arbeiten 😉

Der Protektor hat eine Verlagsheimat!

Logo_mit centeredTypoDer Geisterjäger mit Sockenschuss hat ein Zuhause gefunden! Er wird vom Verlag Torsten Low vertrieben werden. Der bekannte Szeneverlag hat eine Tradition der ungewöhnlichen Veröffentlichungen und so reiht sich mein Protektor hervorragend in das Verlagsprogramm ein und wird sich zwischen Urban-Fantasy, Endzeit und Paranormals sicher wohl fühlen.

Wenn ihr das Crowdfunding verpasst habt, könnt ihr also in Bälde den Roman, aber auch das Hörbuch und die T-Shirts (solange der Vorrat reicht), direkt auf der Verlagsseite vorbestellen. Über den Verlag werden Buch und Hörbuch (physisch und in digitaler Form) auch ihren Weg in alle gängigen Onlineshops und zu Amazon finden – aber mir ist es natürlich lieber, wenn ihr direkt beim Verlag bestellt, denn dann bleibt mehr bei Torsten und mir hängen 😉

Cover_ThomasIn diesem Sinne: Protektor goes Low – nicht nur beim Niveau der Gags, sondern auch beim Verlag! Ich freue mich drauf. Als Erscheinungsdatum für den Roman ist aktuell irgendwann im Dezember geplant (Daumen drücken!), sobald das Manuskript in den Satz geht, starten wir auch mit dem Hörbuch. Mit etwas Glück (okay, ist gelogen … wenn ich den Hintern hochkriege ;)) sollte also auch das noch dieses Jahr fertig werden.

Was macht der Wiesler eigentlich so?

Oder: Die Geschichte vom dicken Mann, den man buchen kann

Ich kriege immer wieder tränenrührige Anfragen, wann ich denn endlich mal nach Hinterniederunterbergfischteich komme mit meiner Show, und sowieso sei ich ja nie im Süden, Osten, Norden unterwegs und überhaupt!

Daran könnt ihr jetzt etwas ändern! Denn ihr – oder eine Veranstaltungshalle oder ein Unternehmen eures Vertrauens – könnt mich buchen und zu euch holen. Auch nach Gradnochhintertupfingen. Was ich dann da mache, außer den Stadtbrunnen mit den nackten Bronzeputten zu bewundern, die große Sehenswürdigkeit des Dorfes der Stadt? Das könnt ihr selbst entscheiden. Was zur Auswahl steht, verrät euch diese Informationsschrift hier!

Neben diversen Comedy-Programmen und multimedia-unterstützen Lesungen gebe ich auch Kurse zum Schreiben und zu öffentlichen Auftritten und halte Vorträge zu diversen Themengebieten.

PS: Ich komme auch in Großstädte!

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Mach mal Dampf – Wiesler goes Steampunk

Der André Skora macht mal wieder eine seiner großartigen Kurzgeschichtensammlungen, diesmal mit dem Thema Steampunk. Seit ich Die zerbrochene Puppe von den Vogts gelesen habe, mag ich das Genre wieder sehr. Aber natürlich bleibe ich der Mann für’s Grobe und kann darum schwerlich viktorianische Empfänge beschreiben. Also habe ich mir für meinen Beitrag etwas Handfesteres ausgedacht. Nachstehend schon mal ein kleiner Teaser mitten aus der Geschichte. Wenn ihr den Rest lesen wollt, behaltet die Seite im Auge, sobald das Buch kommt, erfahrt ihr es unter anderem hier :)

»Los, los, los!«, rief Jakob, schlug die Klappe am Helm zu und warf sein Seil durch die Luke. Dann sprang er hinterher, bevor er über seine verrückte Idee nachdenken konnte. Das Gewicht des Anzugs riss ihn nach unten wie einen Stein und sofort setzte das Kreischen der Winde am Rücken der Rüstung ein, die seinen Sturz in einen vertretbaren Abstieg verwandeln wollte. Der Wind rauschte über die vergitterte Scheibe vor seinem Gesicht. Franz, der Irrsinnige, schoss mit einem Jauchzen an ihm vorbei, Edgar schloss zu Jakob auf, der Rest ließ es mit dem Abstieg ruhiger angehen.

Jakob blickte Franz nach, der in diesem Moment die Steuerklappen aufschnellen ließ. Die Bewegung nach unten wurde zu einer Bogenbewegung, direkt auf den Géant zu. Noch gute fünfzig Höhenmeter trennten sie vom Boden, fünfundzwanzig von ihrem Ziel. Und rund zwanzig horizontal. Auch Jakob zog den Hebel und spürte den Ruck, als sein Anzug sich in den Luftstrom legte und ihn auf den Riesen zusteuerte.

In dem Moment wurde ihr Abstieg bemerkt. Gewehrkugeln prallten pfeifend an seiner Rüstung ab, ohne dass er den Einschlag spürte. Noch zehn Meter. Franz war fast da, schwang die Beine nach vorne, um auf den Schultern des Riesen zu landen, da touchierte ihn eine Kanonenkugel. Sie traf seitlich auf seinen Rücken und schleuderte ihn gegen den Kopf des Riesen. Der eingedrückte Tank mit dem Flüssigdampf platzte auf. Die Chemikalie geriet mit der Luft in Kontakt und breitete sich explosionsartig aus. Franz wurde auf einem Dampfstrahl vom Kopf des Riesen weggerissen und trudelnd über das Schlachtfeld hinweggeschleudert.

Jakob zwang sich, nicht über diesen Verlust nachzudenken. Dazu war später noch Zeit, aber jetzt war es an ihm, auf dem Giganten zu landen. Er ließ das Bajonett am Unterarm hervorschnellen und kappte das Seil, dann warf er Arme und Beine nach vorne. Er knallte hart auf den Riesen, der in diesem Augenblick bereits den Arm hob. Das Bajonett kratzte nutzlos über die Metallhülle, aber seine Griffklammer bekam die Kante einer Panzerplatte zu fassen. Er zog sich daran auf die Schulter hinauf und duckte sich unter dem Arm hindurch, der nach ihm schlug, wie nach einer Mücke.

Edgar landete auf dem zum Schritt erhobenen Oberschenkel des Riesen, Karl-Maria auf dem anderen Arm. Der Rest ihrer Einheit verfehlte den Géant. Der Apparat lief unbeirrt weiter, sein Ziel war offensichtlich die Artillerie. Wie die Delle zeigte, an der sich Jakob festgehalten hatte, war sie das einzige, was ihm gefährlich werden konnte.

»Wollen doch mal sehen, ob das so stimmt!«, keuchte er und lief auf den Kopf zu. Keine Tür zu sehen. Der Zugang konnte sich überall befinden, am Bauch, auf dem Kopf, in einem der Arme. Aber wo bei einem Menschen die Ohren saßen, fand er eine vergitterte, kopfgroße Öffnung vor. Dahinter starrte ihn entsetzt ein junger Mann an. Er trug eine blaugrüne Uniform und eine stilisierte Dampfwolke auf der Schulterklappe und rief nun etwas auf Französisch über die Schulter. Fremdsprachen waren noch nie Jakobs Stärke gewesen, aber es war nicht schwer zu erraten, was der Tireur de Vapeur da weitergab.

Jakob hakte seinen Sicherungshaken in das Gitter ein und warf sich zur Seite. Zwei Meter Kette rollten aus seinem Arm ab, während er wie ein Bergsteiger an der Wand in den Nacken des Géant lief. Die Hand des Riesen krachte gegen den Kopf, wo er gerade noch gestanden hatte und verharrte dort.

»Na, wenn das keine Einladung ist.«